Rezension: Girl Online On Tour

Lang ist es her, dass es hier auf dem Blog mal eine Rezension gab – aber jetzt habe ich wieder eine für euch! Es geht mal wieder um Penny, die Protagonistin, die wir auch schon aus Zoe Sugg alias Zoellas erstem Roman kennen: Noch immer ist sie mit Noah zusammen, doch für diesen geht es jetzt auf Tour – und Penny darf mitkommen. Die Sache mit dem Tourleben ist jedoch nicht ganz so einfach, wie sie sich das vorgestellt haben.

Der erste Band wurde ja von einer erheblichen Kontroverse begleitet – ich habe den Roman dennoch sehr gerne gelesen! Mir hat er einfach Spaß gemacht und auch wenn er manchmal noch so kitschig rosarot wirkte, hat er mir dennoch gefallen. Den zweiten Band wollte ich deshalb auch gerne lesen, versprochen habe ich mir davon wohl eine lockerflockige Liebesgeschichte – und die habe ich auch bekommen.

Zuerst einmal muss ich aber sagen, wie sehr ich das Cover liebe: Ich habe das englische Original (das lila Cover) bekommen und war vorher wirklich verliebt in das deutsche Cover des ersten Banes – aber auch dieses ist super. Das grelle Orange, die schönen Bilder dazwischen- ich finde es wunderbar detailliert und kreativ.

Der Roman selbst greift wieder einen typischen und beinahe klischeehaften Mädchentraum auf, den wir schon von dem Vorgänger kennen: den Rockstar-Freund – doch ganz so klischeehaft ist es hier gar nicht. Das Tourleben gefällt Penny nämlich nicht so gut wie gedacht, der Roman wirkt damit ehrlicher, beleuchtet auch die schlechten Seiten.

Penny fühlt man sich dabei oft nah, ein bestes Freundinnen-Gefühl entsteht beinahe. Fand ich die Panikattacken, die auch den ersten Roman begleiten, noch absolut überflüssig, weil sie so plötzlich auftauchten und so schnell gelöst waren, fand ich sie bedeutend besser in die Geschichte eingefädelt und mit viel mehr Fingerspitzengefühl erzählt.

Erinnert fühlte ich mich auch hier wieder an die Charaktere aus Kerstin Giers „Silber“, einfach weil viele der Charaktere so witzig sind, dass man sie einfach liebhaben muss – eine durch und durch heile Welt, würde ich sagen, aber eben doch liebenswürdig. Der Schreibstil der Autorin bleibt ebenso ähnlich locker, ist flüssig lesbar, angenehm fand ich.

Zuletzt möchte ich noch dazu sagen, dass ich den Roman auch für alle Nicht-Muttersprachler oder Englisch-Lernen empfehlen würde: Ich habe wie gesagt auch das englische Original und hatte den Eindruck, dass es wirklich einfach geschrieben ist, und außerdem noch so viel Spaß macht, dass es auch als Lernlektür super ist.

Alles in einem kann man nicht verleugnen, dass der Roman eher einfach gestrickt ist – da sind viele Cliffhanger, jede Menge Emotionen, auch eine Botschaft, die irgendwo dahinter versteckt ist, Penny muss schließlich lernen, ihren eigenen Weg zu gehen. Aber der Roman macht eben wie sein Vorgänger auch Spaß, bedient gerade so viele Klischees, dass es ankommt, ohne kitschig zu wirken, und hat für mich damit bewiesen, dass er es auf jeden Fall wert war!

Ich gebe dem Roman deshalb vier Briefchen – weil er wirklich schön ist, aber etwas ganz Besonderes dann eben auch nicht. Trotzdem empfehlenswert für alle, die sich gerne beim Lesen noch einmal wie eine Vierzehnjährige fühlen wollen, oder eben auch als tolle Geschenkidee!

Herzliches Dankeschön an BloggDeinBuch und Random House für mein Leseexemplar. Hier kannst du es selbst bestellen!

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