Nick and Norah’s Infinite Playlist – Rachel Cohn & David Levithan

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Eigentlich sollte Norah nur für fünf Minuten Nicks Freundin spielen, als dieser seine Ex-Freundin plötzlich mit einem anderen Jungen sieht. Aus fünf Minuten wird jedoch schnell eine Nacht voller extrovertierter New Yorker, ausgefallener Clubs und toller Musik: In „Nick und Norah – Soundtrack einer Nacht“ erzählen Rachel Cohn und David Levithan eine etwas andere Liebesgeschichte.

Eins der schönsten Dinge an dem Roman ist definitiv das Setting: Das New York, das die beiden Autoren präsentieren, ist so wunderbar abgedreht, dass ich es direkt ins Herz geschlossen habe. Der Roman selbst hat zwanzig Kapitel, von denen eine Hälfte aus Norahs Sicht erzählt und von Rachel Cohn geschrieben wurde und die anderen Hälfte aus Nicks Sicht erzählt und von David Levithan geschrieben wurde. Ich hatte den Eindruck, dass sich die Schreibstile der beiden Autoren jedoch sehr ähneln. Glücklicherweise steht vor jedem Kapitel die Figur, aus der im Folgenden erzählt wird, sodass es einfacher wird, dem Geschehen zu folgen, denn dieses ist wirklich rasant: Der Roman erzählt zwar nur von einer Nacht, dabei beinhaltet er aber viele Beschreibungen und wenig direkt Rede – ich bin das ein oder andere Mal durcheinandergekommen. Dazu trägt noch bei, dass die Szenen oft überlappen, sodass eine bestimmte Situation zuerst von Norah und dann von Nick erzählt wird, was bei mir ebenso das ein oder andere Mal für Verwirrung sorgte. Die Sätze, mit denen die Autoren arbeiten, sind meist prägnant und vergleichsweise kurz gehalten. Wenn es lange Aufzählungen oder verschachtelte Sätze gibt, haben diese schnell einen sehr poetischen Klang, was mir an dem Schreibstil beider Autoren gut gefallen hat. Die Art und Weise, wie sich die Beziehung zwischen Nick und Norah entwickelt, passt perfekt in das Durcheinander der Großstadt: mal etwas zu abrupt, dann rudern sie wieder zurück, mal ganz wild und dann wieder ganz ruhig.

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Die Idee, auf diese Art und Weise als Autoren zusammenzuarbeiten, finde ich total super! Für mich hinterließ der Roman manchmal einen gewissen Chaos-Eindruck und mir fiel es schwer, den Überblick zu halten – dennoch macht der tolle Schreibstil beider Autoren den Roman definitiv besonders!

Könntest du dir vorstellen, mit einem anderen Autor zusammen einen Roman zu schreiben? Hast du diesen Roman vielleicht auch schon gelesen?

P.S.: „Together Forever“ und „After truth

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