Learning From: Jennifer Benkau & Mara Lang

BenkauLang1 Was diese beiden Autoren verbindet? Sie schreiben Fantasyromane für Jugendliche! Ganz begeistert habe ich vor einem Jahr „Himmelsfern“ von Jennifer Benkau gelesen. Vor einigen Wochen habe ich außerdem Mara Langs „Im Licht der Nacht“ gelesen und war ebenso begeistert – und an Jennifer Benkaus Roman erinnert. Warum? Das erfahrt ihr heute!

Es gibt Fantasyromanen, die machen argwöhnisch: Ich erinnere nur kurz an das Menschenmädchen, dass ziemlich schnell auf die Idee kam, dass ihr Geliebter ein Vampir sein könnte. Könnte Edward nicht auch ein Zombie sein? Oder was spricht gegen den Werwolf? Oder ein ganz anderes Fabelwesen? Vielleicht auch gar kein magisches Wesen, sondern nur krank? Allergisch gegen Sonnenlicht vielleicht? Ich kann mir nicht stören, dass ein Mädchen so schnell auf die Idee kommt, dass ein Junge ein Vampir sein könnte, und das ist das Konzept, das mich an vielen Fantasyromanen gestört hat: Nur zu gerne würde ich mich mit dem Protagonisten identifizierend, denn das ist es, was den Roman für mich spannend macht, aber stattdessen gibt mir der Autorin das Gefühl, dass ein normaler Mensch so niemals handeln würde.

Machen Jennifer Benkau und Mara Lang das besser? Ich sage ja, denn sie sind es, bei deren Romanen mir aufgefallen ist, wie angenehm es ist, einen realitätsnahen Charakter zu haben: Ganz besonders trifft dies auf „Himmelsfern“ zu: Noa verliebt sich in einen Jungen, der reichlich seltsam ist – und bald hat sie auch eine Antwort darauf: Der Junge muss einfach krank sein. Noa stellt noch andere Vermutungen an – und im Endeffekt erweisen sie sich alle als falsch, aber das versteht Noa erst recht spät und zuerst einmal will sie auch gar nicht glauben, dass es so ein Fabelwesen tatsächlich gibt.

Mara Lang macht es ähnlich – wenn auch etwas anders: In „Im Licht der Nacht“ stellt Alicia zwar auch einige falsche Vermutungen an, bevor sie versteht, was mit dem mysteriösen Jungen, in den sie sich verliebt hat, los ist, was mich aber wirklich überzeugt hat, ist es etwas anderes. Der Roman konzentriert sich nicht ausschließlich auf die Fantasywelt, die sich vor Alicia auftut, sondern schafft es, immer wieder Alltägliches mit einzubauen, ein Treffen mit Freunden, die Schule, Alicias Tanztraining.

Was nehme ich aus diesen Roman mit? Ich mag es, wenn Geschichten realistisch bleiben. Deshalb immer die Frage stellt: Was würde ich in dieser Situation tun?

Kennst du die beiden Autorinnen schon? Was hast du bereits von ihnen gelesen?

P.S.: „Learning From Franz Kafka & Gillian Flynn“

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