Newsletter und Mailingslisten

Ob für die Tameha-Blogtour oder für meinen Blog – ich habe mittlerweile mehrere Newsletter, die es gilt zu verwalten. In letzter Zeit kamen daher immer wieder Autoren und Blogger mit einer Frage auf mich zu: Welches Programm nutzt du? Wie handhabst du das Eintragen in den Newsletter? Muss ich sonst noch etwas beachten?

Auch ich hab für einiger Zeit einfach mal gegoogelt, was sich anbietet, und hab dabei nicht immer ganz brauchbare Tipps bekommen. Insbesondere im Raum der deutschen Newsletterangebote fand ich einiges enttäuschend, habe aber dennoch noch ein Programm gefunden, mit dem ich arbeiten kann. Wie das funktioniert, erzähle ich euch heute!

Warum überhaupt einen Newsletter?

Der Blog hat doch eine eigene Abonnier-Funktion, warum die nicht einfach benutzen? Die meisten Blogs wollen ihren Besuchern mehrere Angebote ermöglichen: Blog-connect, Bloglovin und WordPress zählen beispielsweise dazu. Trotzdem gibt es noch viele Leser, die neue Posts am liebsten ganz „altmodisch“ per E-Mail erhalten. Mir persönlich gefällt es eher nicht, wie WordPress meine neuen Posts verschickt. Jede Woche schreibe ich bis zu vier Posts und ich weiß selbst, wie es ist, vier Mails pro Woche von demselben Blog zu erhalten – das sind meist die Blogs, die ich schon bald nicht mehr lese. Zudem habe ich Leser, die sich nicht für alle Themen meines Blogs interessieren: Wer nur für die Lifestyle-Posts hier ist, hat wohl kaum Interesse, jede Rezension als E-Mail zu erhalten.

Ein Newsletter ermöglicht es mir, alle zwei Wochen alle neu erschienenen Posts zu sammeln, in eine Mail zu packen und zu verschicken – die Leser haben einen Überblick, picken sich heraus, was sie interessiert, und sind nicht genervt.

Abgesehen von Blogs lassen sich Newsletter aber auch für andere Werbemaßnahmen: Mailinglisten werden beispielsweise immer beliebter. Hier können sich alle Interessierten eintragen und stehen dann in deiner Mailliste. Während alle Teilnehmer meiner Mailliste alle zwei Wochen eine Mail erhalten, kann eine Mailingliste aber auch mal längere Zeit still liegen: Sie kommt nur zum Zuge, wenn es etwas Neues gibt – den Roman für kurze Zeit als signierte Version, das ebook für einige Tage billiger. Im Gegenzug für das Versprechen, dass die Teilnehmer der Mailingliste grundsätzlich zuerst von Neuigkeiten hören, geben sie ihre E-Mail-Adresse an, sodass du sie mit allen News versorgen kannst.

Und wie funktioniert das ganze?

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass die meisten Angebote im deutschen Raum eher teuer sind – und zudem alles andere als einfach zu bedienen. Anfangs habe auch ich mich durch schwer in die eigene Homepage einzuarbeitende Formulare und E-Mails mit wenig Designoptionen gequält. Einer meiner Lieblingsblogs nutzte zu diesem Zeitpunkt bereits MailChimp, was ich kurzerhand auch probierte: Ich war begeistert!

Dafür sprechen in erster Linie zwei wesentliche Punkte: MailChimp ist weitgehend kostenfrei und zudem noch leicht zu bedienen! Jede Liste bekommt ein eigenes Anmeldeformular, in dem Interessierte ganz einfach ihre Adresse angeben können. Sowohl diese Formulare als auch die eigentlichen E-Mails sind einfach zu gestalten – das Programm versorgt dich zum einen mit vielen Gestaltungsmöglichkeiten und lässt dir zum anderen viele Möglichkeiten. Toll finde ich ebenso, dass MailChimp zahlreiche Informationen zur Analyse deines Newsletter bietest: Beispielsweise kannst du sehen, wie viele Links aus deinen Mails tatsächlich angeklickt wurden und wie viele abgeschickte Mails überhaupt geöffnet wurden.

Benutzt du eine Mailingliste oder einen Newsletter?

Welche Newsletter, die du erhältst, gefallen dir am besten?

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