[Blogtour] Auf Verlagssuche mit Dorothea Stiller

Hallo ihr Lieben,

ich freue mich riesig, dass euch heute zu meiner allerersten Blogtour begrüßen darf! Worum es geht? Um Dorothea Stillers Roman „Conny & die Sache mit dem Hausfrauenporno“!

Heute haben wir uns ein ganz besonderes Thema für euch ausgedacht: Dorothea Stiller wird einige ihrer Tipps zum Thema Verlagssuche teilen! Vorab habe ich hier aber noch einmal alle Links für euch:


 

 

Ullas Bücherseite  

Larubias Welt  

Marie Menke  

Wortwucher  

Steffis Bücherkiste  

Wortwucher  

Was für euch außerdem dafür herausspringt? Wir haben ein tolles Gewinnspiel für euch vorbereitet! Zu gewinnen gibt es insgesamt drei verschiedene Pakete mit unterschiedlichen, teils sogar signierten Büchern. Eins davon ist sogar ein reines ebook-Paket, sodass auch alle, die nicht in Deutschland leben, mitmachen können. Was ihr machen müsst? Auf jedem Blog findet ihr eine Frage. Könnt ihr diese beantworten, erhaltet ihr einen Buchstaben, aus denen ihr am Ende das Lösungswort bilden und an Dorothea Stiller schicken müsst. Seid ihr dabei? Dann diskutiert mit uns heute über das Thema Verlagssuche und schnappt euch den heutigen Buchstaben!

Was es zu gewinnen gibt?
Drei tolle Buchpakete – mehr dazu findet ihr unter dem Interview!

Forever – was verbindest du mit diesem Verlag?
Für mich ist Forever spannend, weil es sich dabei um ein neues Imprint handelt. Da besteht noch viel Raum zur Entwicklung, noch Mut zum Experimentieren. Eine Freundin hat mich damals darauf aufmerksam gemacht und laut Text im Internet suchte der Verlag witzige und romantische Frauenunterhaltung, in der es sympathische Heldinnen, gute Freundinnen und interessante Schauplätze gibt. Für mich war das wie eine Beschreibung meines Manuskripts. Etwas Humor, etwas Romantik, eine ziemlich normale und hoffentlich sympathische Protagonistin – und Hamburg als Schauplatz. Also dachte ich: passt!
Die digitalen Imprints sind vor allem für Vielleser interessant, weil sie zu günstigen Preisen Bücher anbieten, die trotzdem durch ein professionelles Verlags-Lektorat gegangen sind.
Wann hast du den Roman geschrieben und hast du von Anfang an überhaupt an eine Veröffentlichung gedacht?
Ich hatte gerade beim NaNoWriMo (National Novel Writing Month) im November 2013 in einem Monat ein Jugendbuch fertiggeschrieben. Ich war total von den Socken, dass das so schnell gehen kann. Ich habe mich nach Verlagen umgeschaut und bin dem Tipp einer befreundeten Autorin auf die Webseite eines Verlags gefolgt. Dort stand, dass sie besonders „junge“ Autoren suchen. Und die Autorinnen, von denen man Fotos sehen konnte, waren alle sehr jung und hübsch. Da fühlte ich mich nicht so unbedingt angesprochen mit meinen inzwischen knackigen 40. Mit einer Freundin habe ich darüber am Telefon Witze gemacht, dass ich ja jemanden anheuern könnte, der sich an meiner Stelle dort bewirbt. So wurde dann die Idee geboren. Zunächst eben nur als Scherz, aber dann fiel mir immer mehr dazu ein und nach und nach wurde ein Roman daraus, der im Frühjahr fertig wurde. Ich habe immer dann geschrieben, wenn meine Kleine geschlafen hat. An eine Veröffentlichung habe ich dabei zunächst nicht gedacht.
Wie vielen Verlagen hast du Conny vorgestellt? Wie kam es zu der Zusage?
Conny habe ich bei ungefähr zehn Verlagen eingereicht. Bei Forever hat es dann geklappt und die Zusage kam ziemlich schnell.
Was hast du bei der Verlagssuche gelernt?
Geduld und Frustrationstoleranz – die Verlage brauchen oft Monate um (unverlangt) eingesandte Manuskripte zu prüfen. Für mein Jugendbuch kam von einem Verlag nach 13 Monaten (!) eine Absage. Habe gar nicht mehr damit gerechnet, überhaupt noch etwas zu hören. In der Regel sind es 3-6 Monate, die ein Verlag zur Prüfung braucht. Dieses Buch war sozusagen in der zweiten Instanz gescheitert, das kann dann auch schon mal länger dauern. Wenn man dann nur Absagen erntet, kann man schnell verzweifeln und glauben, man habe nicht das Zeug zum Schreiben. Wenn man sich aber klarmacht, wie viele Manuskripte die Lektorate geschickt bekommen, wird schnell klar: eine Absage muss überhaupt nicht heißen, dass man schlecht ist. Am geschicktesten ist es wohl auch auf die Dauer, sich eine Agentur zu suchen. Aber auch das ist (gerade im Kinder- und Jugendbuchbereich) gar nicht so leicht.

Exposé, Leseprobe & Co. – wie ist es dir gelungen, in diesem Chaos nicht unterzugehen?

Die meisten Verlage haben eine Seite, auf der man genau nachlesen kann, was zu einer Manuskripteinsendung zu tun ist. Meistens schickt man ein Exposé und eine Leseprobe per Post, manche Verlage nehmen auch Einsendungen per Mail an. Ich habe mich in der Buchhandlung auf den Tischen mit den Frauenromanen umgesehen, welche Verlage dort vertreten waren und habe mir dann deren Programme angeschaut. Immer wenn ich das Gefühl hatte, mein Text könnte da reinpassen, habe ich mir näher angeschaut, ob der Verlag Manuskripte annimmt und wenn ja, was dazu zu tun ist.
Man findet überall im Internet gute Tipps dazu, wie man ein Exposé verfasst. Autorenforen sind da auch ganz hilfreich. Auch einige Schreibratgeber handeln das ab. Ich habe zusätzlich das Glück, einige Freunde zu haben, die auch schreiben und die mir ebenfalls Tipps geben konnten. Letzten Endes muss man dann seinen eigenen Stil finden und schauen, was der jeweilige Verlag für Vorgaben für Manuskripteinsendungen hat.

Hast du einen Tipp für alle Leser, die vielleicht den ein oder anderen Roman in der Schublade liegen haben?

Es ist unheimlich schwer, ohne eine Agentur einen Verlag zu finden. Ich hatte großes Glück, höre aber immer wieder, dass die meisten Verträge über Agenten abgeschlossen werden. Es kann daher nicht schaden, bei einer guten Agentur vorstellig zu werden. Dabei sollte man darauf achten, dass sie seriös ist und zum Beispiel erst bei Vertragsabschluss Geld verlangt (üblicherweise zwischen 10 und 20% vom Autorenerlös). Ansonsten kann ich empfehlen, es als Neuling auch bei kleinen und mittleren Verlagen zu versuchen. Wichtig ist, dass man durchhält und sich nicht zu schnell frustrieren lässt. Je nach Genre kann auch Selfpublishing durchaus eine Option sein. Es gibt viele die darüber den Weg in die Publikumsverlage genommen haben. Warnen würde ich in jedem Falle vor Zuschussverlagen.

Was war das Spannendste nach Vertragsabschluss?

Es war eigentlich alles spannend – als ich die Covervorschläge erhielt, als ich das erste Mal sah, wie das Buch anschließend auf dem Reader aussehen wird und dann natürlich der Countdown bis zur tatsächlichen Veröffentlichung.

Zuletzt haben einige unserer Leser noch ganz tolle Fragen eingereicht!

Meine mam hat “Conny und die Sache mit dem Hausfrauenporno” gelesen und sich dabei fast tot gelacht und jetzt würde mich mal interessieren, wie man auf so eine lustige Geschichte kommt 😉 war das mehr so ein geistesblitz-Gedanke und die Idee war da, oder kam die Idee weil z.B. eine Freundin sie indirekt auf die Idee gebracht hat…? Diese Frage würde ich Dorothea Stiller gerne stellen 😉
Auf jeden fall schon mal ganz viel Spaß auf deiner Blog-Tour 🙂
LG
Ella♥

Die Idee wurde durch die Bemerkung auf einer Verlagsseite geboren, dass sie hauptsächlich junge Autoren suchten. Ich habe überlegt, wie es wäre, wenn ich einfach jemand anderes vorschicke, der besser ins Bild passt als ich. Es war eigentlich ein Witz, den ich mit einer Freundin am Telefon weitergesponnen habe und dann dachte ich: da lässt sich tatsächlich eine Story draus machen. Mir fiel dann immer mehr dazu ein und plötzlich hatte ich genug, um daraus ein Buch zu machen.

Hi Marie, ich kenne das Buch nicht, aber der Titel ist wirklich lustig und vor allem ansprechend! Fragst du sie, wie sie auf den Titel gekommen ist? 🙂
Liebe Grüße, Juna

Ich hatte den Dialog mit dem Verlagschef geschrieben, der ja Connys Erotikromane als „Hausfrauenporno“ bezeichnet und habe das dann als Arbeitstitel genommen. Später habe ich ihn dann nur noch ein bisschen erweitert.

Nun sollte ihr aber belohnt werden! Beantwortet einfach diese Frage: Bei wie vielen Verlagen hat Dorothea Stiller Conny eingereicht? Teilt die Antwort durch 2, ihr erhaltet die Zahl x und der heutige Buchstaben ist der x. Buchstaben im Alphabet!

Hier noch einmal alle Gewinne:

1

2

3

Leider muss morgen eine Station ausfallen – aber keine Sorge, wir haben vorgesorgt: Den morgigen Beitrag findet ihr auf dem Blog von Conny-Autorin Dorothea Stiller höchstpersönlich!

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4 Antworten zu “[Blogtour] Auf Verlagssuche mit Dorothea Stiller

  1. Pingback: My very first Häkelente | Zeilentanz·

  2. Pingback: How To Blogtour – Part One | Zeilentanz·

  3. Toll!!! Super Interview 😉 und danke für die Beantwortung meiner Frage 😉 ich werde es gleich meiner mam berichten 🙂 die wird Augen machen! Und ihr gebt mir eine gute Vorlage, dass man nicht gleich nach der ersten Absage in einem Verlag aufgeben soll, sondern weiter fleißig Manuskripte verschicken und auf eine Zusage hoffen soll/kann.
    Viel Spaß noch,
    LG
    Ella♥

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