Strawberry Icing von Daniela Blum

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Eckdaten

Titel: Strawberry Icing
Autor: Daniela Blum
Verlag: Forever by Ullstein
Genre: Chick-Lit

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Antonia ist reich, abgehoben und arrogant – und wacht nach einer durchgefeierten Geburtstagsnacht mit einem Ring am Finger auf. Die Scheidung will der ihr noch fremde Ehemann nicht akzeptieren und sie werden zu einem Jahr Zwangsehe verurteilt. Antonia ist gezwungen, mit ihm aufs Land zu ziehen, wo er als Konditor arbeitet, und sieht sich dort mit einer Familie konfrontiert, die im Gegensatz zu ihrer warm und herzlich ist. Was aber ist ihr wichtiger?

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Allein der Klappentext erinnert an „Love Vegas“, auch wenn die Geschichte durchaus etwas Eigenes hat. Ansonsten erinnerte sie mich aber ebenso an das von Sky Landis geschriebene „Loveline“.

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Frech, reich, oberflächlich, humorvoll, leicht

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Ich liebe dich Prinzessin. Dir gehört mein Herz. Gib gut darauf acht. Es ist sehr zerbrechlich. (Strawberry Icing von Daniela Blum erscheinen bei Forever)

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Die Geschichte startet mit zwei unterschiedlichen Charaktern: Während ich für Ben direkt Sympathie empfand, konnte ich mit Antonia gar nicht anfreunden. Die Geschichte kommt einem anfangs bekannt vor, jedoch bringt Ben die bekannte Konstellation zum Schwanken. Welche Rolle spielt er hier? Es gelingt ihm, den Verlauf der Geschichte unvorhersehbar zu machen.

Antonias arrogante Erzählperspektive ist zwar manchmal nervig, zeigt aber auch, dass Geld nicht alles lösen kann. Die Perspektive des bodenständigen Alex ist dabei sehr erfrischend, auch wenn sein Charakter eher unverständlich bleibt: Woher kommt sein extremes Verantwortungsbewusstsein? Spannung wird erzeugt, wenn Antonia wieder in ihre alten Gewohnheiten zurückfällt, aber auch die Nebencharaktere Stephen und Mac sorgen deutlich für Sympathie.

Die Cliffhanger erscheinen jedoch teilweise billig und sehr künstlich und ich konnte nicht ganz vergessen, wie bekannt mir die Geschichte bereits vorkam. Die anfängliche Sympathie für Alex wurde immer wieder von seiner Engstirnigkeit durchbrochen und seine Motive bleiben nicht ganz verständlich.

Das Ende des Romans ist voller Kitsch, Hochzeiten und Heiratsanträgen und nicht zuletzt auch Klischees. Es ist schnelllebig und entwickelt noch am Ende so viele Endungen, dass ein Überblick schwierig wird. Die Moral des Romans ist fraglich, war sie für mich doch, dass Toni ihren Freund doch nur wegen seines Gelds hundertprozentig akzeptieren kann.

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Eine altbekannte Geschichte, wenn auch anders erzählt. Der Roman hat diverse Schwachstellen, wobei ich aber nicht abstreiten kann, dass ich ihn mit Begeisterung bis zum Ende gelesen habe!

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