Drei Teenager, drei Inspirationen

 

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1. Tavi Gevinson

Ich war lange Zeit ein großer Fan des Rookie Mag und auch wenn ich mittlerweile nicht mehr ganz so viel Zeit dort verbringe, ist Tavi doch eine große Inspiration für mich – wenn es um Mode geht ebenso wie wenn es um Lifestyle geht. Im Bezug auf Mode finde ich sie interessant, weil jeder, der im Rampenlicht steht,  überlegt, was er mit seinem Aussehen sagen möchte, welches Bild er sich selbst geben möchte und wie er sich präsentieren möchte. Tavis Aussehen ist dabei mal absolut normal, wenn sie in Shorts und Top auf Jimmy Fallons Couch sitzt, und mal absolut außergewöhnlich.

There’s danger in glorifying negative emotions as fuel for art.

Es gibt viele interessante Zitate von Tavi, aber in letzter Zeit hat mich besonders dieses interessiert. Wer sich im Internet mit Kunst beschätigt, trifft manchmal auf diesen Wettkampf, indem es darum geht, so „künstlerisch“ wie möglich zu sein, und in dem Kunst oft mit dem Ausdruck von negativen Emotionen verbunden wird. Mir spricht es aus dem Herzen, dass Tavi eben dies umdreht und darauf hinweist, dass Kunst auch glücklich sein kann.

Dies ist mit Sicherheit nicht mein Lieblingsvideo von Tavi aber trotzdem ein Video, das sie vermutlich am besten beschreibt!

2. Simone Cameresi

Das erste Mal auf sie aufmerksam geworden bin ich, als sie zur Mather Dance Company wechselte und damit immer öfter auf Youtube auftauchte. Und doch brachte sie etwas Neues zum Tanzen, das mich zu diesem Zeitpunkt sehr bewundert habe: Ich bin ein totaler Jazztanzfan und auch Simone tanzt in einem Studio, das Jazz- oder jedenfalls Contemporary-based unterrichtet. Insbesondere ihre Solos zeigten aber immer wieder eine klassischere Note, die ich bis heute an ihrem Tanzen bewundere.

I have never quite understood peoples´romance for the ordinary.

Es ist vielleicht nur ihr Instagram-Status, aber ich finde, dass dieser Satz einen Lifestyle ausdrückt, der nicht danach strebt, zwingend anders zu sein sondern einfach man selbst zu sein. Trotzdem gibt es Momente, in denen das Normale mitreißt und in denen Mainstream plötzlich spannend wird.

Es gibt wenige Tanzvideos, die ich so oft gesehen habe wie dieses. Es ist bei weitem nicht mehr aktuell, aber die Choreograph ist doch etwa so besonders wie die Musikwahl.

3. Lorde

Wer „Royals“ und „Tennis Courts“ nicht gehört hat, hat eventuell schlichtweg das letzte Jahr verschlafen. Und doch war Lorde mehr als nur das: Ein junges Mädchen mit ganz besonderem Style, die nicht so sein wollte wie alle anderen und doch in L.A. mit Taylor Swift & Co. gesichtet wurde – vielleicht gerade um uns zu zeigen, dass das kein Widerspruch ist.

A ship might be safe in habor, but that’s not what ships are for.

Im Klartext: No risk, no fun! Ich finde das Zitat trotzdem noch passender, weil es eben nicht von Risiko oder Spaß spricht sondern von Schiffen, bei denen ich eher an etwas Beruhigendes denke, aber auch an Meer, Wellen und Sturm.

Es gibt wenig gute Interviews mit ihr und auch dieses ist bei weitem nicht perfekt. Es gibt ein tolles Interview mit ihr, das im Rookie Mag veröffentlicht wurde, allerdings gibt es kein Video dazu.

Kennst du die drei?

Wer hat dich in den letzten Monaten inspiriert?

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4 Antworten zu “Drei Teenager, drei Inspirationen

  1. Toller Post!
    Simone Cameresi kannte ich bis jetzt noch nicht, aber von Tavi Gevinson hatte ich auch schon gehört. Ich selbst bin ein riesiger Lorde-Fan. Was ist dein Lieblingssong von ihr?

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